Überregionales Traumazentrum

Wo Unfallopfer in den besten Händen sind

Bei Verkehrsunfällen und schweren Unglücken entscheiden oft Minuten über Leben und Tod. Ein Krankenhaus muss zur Versorgung von Unfallopfern mit schweren und lebensbedrohlichen Verletzungen besondere Voraussetzungen erfüllen, um das Unfallopfer schnellstmöglich verletzungsadäquat und nach standardisierten Qualitätsmaßstäben behandeln zu können.

2010 wurde das Klinikum Offenbach nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) als überregionales Traumazentrum zertifiziert. Rund um die Uhr ist die fächerübergreifende Zusammenarbeit von Spezialisten gewährleistet.

Es sind immer Ärzte aus mindestens 5 Fachrichtungen gleichzeitig beim Patienten im Schockraum, die nach exakt aufeinander abgestimmten Ablaufkriterien zusammenarbeiten, um lebenswichtige Entscheidungen in kürzester Zeit treffen zu können. Das nächste Traumazentrum befindet sich im 10 Kilometer entfernten Frankfurt.

Rund um die Uhr gilt: 2 schwerverletzte Patienten können gleichzeitig behandelt werden. Dabei werden die Patienten nicht nur in Ebene 0 über den Liegendtransport per Rettungswagen aufgenommen, sondern auch über das Dach per Hubschrauber – mit kurzen Wegen zu allen notwendigen diagnostischen Einrichtungen und zum OP.

Nach strengen Kriterien der DGU wird zwischen drei Versorgungsstufen unterschieden: lokale, regionale und überregionale Traumazentren. Schwerstverletzte werden i. d. R. in überregionalen Traumazentren behandelt.

Der Leitende Arzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie, PD Dr. Richard Sellei, ist für das Schwerverletztenartenverzeichnis nach Ziffer 3 (höchste Stufe) vonseiten der gesetzlichen Unfallversicherer zugelassen. Es besteht die volle Zulassung zur Behandlung von Arbeits-, Wege- und Schulunfällen.