Zu den Inhalten springen
30.08.2017
, Offenbach
Brustkrebs – Was tun?
13. Patienten-Infotag am 9. September in der IHK Offenbach mit aktuellen Informationen nicht nur zum Thema „Brustkrebs“

„Brustkrebs“ zählt in Deutschland nach wie vor zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen – gehört  aber nicht zu den gefährlichsten Krebsarten. Denn dank besserer Diagnose- und Therapieformen haben sich die Heilungschancen für das „Mammakarzinom“ in den letzten Jahren deutlich verbessert. „Je konsequenter Frauen zu Vorsorgeuntersuchungen erscheinen und je erfahrener die betreuenden Ärzte sind“, betont Prof. Dr. Christian Jackisch, Chefarzt der Frauenklinik am Sana Klinikum Offenbach, „desto besser die Therapieaussichten.“

Darauf macht ein interdisziplinäres Experten-Team des Sana Klinikums Offenbach in diesem Jahr zum 13. Mal aufmerksam. Auch in diesem Jahr referieren und diskutieren sie individuelle Möglichkeiten zur Vorbeugung, Diagnose und Therapie. Betroffene Patientinnen, Angehörige und alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu der von Chefarzt Prof. Jackisch und der Psychoonkologin Dr. Lida Schneider moderierten Informationsveranstaltung am Samstag, 9. September zwischen 9 Uhr und 15 Uhr in der Offenbacher IHK, Frankfurter Straße 90.

Schon zum Einstieg wird es „persönlich“: Die Leiterin des Pathologischen Instituts am Sana Klinikum Offenbach spricht über die „Angriffspunkte moderner Therapien aus Sicht des Pathologen“. Dr. Susanne Braun zeigt den Weg zu einer personalisierten Medizin auf und stellt dar, welche Rolle dazu einer histologischen (Gewebe), zytologischen (Zellen) und molekularen Diagnostik zukommt.

Dass der Patiententag sich nicht nur mit dem Thema Brustkrebs beschäftigt, belegt im Anschluss Dr. med. Jens Kosse. Er ist leitender Oberarzt an der Frauenklinik und spricht über Eierstockkrebs. Der Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie am Sana Klinikum Offenbach, Prof. Dr. Peter Niehoff, wird anschließend „Neues zur Strahlentherapie“ einbringen und über Dosisdeeskalation, Zielvolumenkonzepte, Fraktionierungen und vor allem auch über die Schonung von Risikoorganen sprechen. Behandlungen der Strahlentherapie, aber auch der Chemotherapie, bringen zum Teil erhebliche Nebenwirkungen mit sich. Das ist bekannt. Aber auch hier gibt es Neues: Oberarzt Benjamin Schnappauf vom Ambulanten Onkologischen Zentrum (AOZ) am Sana Klinikum Offenbach legt Nebenwirkungen und Spätfolgen der Chemotherapie dar und zeigt auch, was sich bei der Vorbeugung und Therapie tut, um diese erträglicher zu gestalten.

Bevor es nach einer Mittagspause mit viel Raum für Gespräche noch einmal „persönlich“ wird, geht Prof. Jackisch noch ganz grundsätzlich auf neueste Entwicklungen bei der Therapie des Mamma-Karzinoms ein. Diplom-Psychologin Kerstin Kriesche von der Reha-Klinik Bellevue macht zum Abschluss des Tages Mut. Sie spricht über die „Persönliche Herausforderung Krebs“ und gibt Hilfestellungen, die Krebserkrankung auch emotional und psychisch zu besiegen.

Alle beteiligten Fachleute stehen für Fragen zur Verfügung und die Ärzte des Brustzentrums bieten auch Einzelgespräche an. In Kaffee- und Mittagspause ist für das leibliche Wohl gesorgt. Für weitere Informationen lohnt sich ein Besuch der Ausstellung im Foyer. Die Besucher können sich dort über Selbsthilfegruppen, Rehabilitationsangebote, sanitäre Hilfsmittel und Modeaccessoires sowie Möglichkeiten der Klangtherapie informieren.

Infos unter www.klinikum-offenbach.de/brustzentrum.

Kontakt

Pressekontakt:

Anne Stach

Telefon:069 8405-4568
Telefax: 069 8405-4671

E-Mail: anne.stach@sana.de