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19.05.2017
, Offenbach
Sana Klinikum Offenbach setzt Aufwärtstrend fort
Gewinnsteigerung auf 2,8 Mio. EUR (EAT nach IFRS) - Weiterentwicklung des Klinikcampus

Auch im Geschäftsjahr 2016 konnte das Sana Klinikum Offenbach seinen Sanierungskurs weiter fortsetzen und an die gute Entwicklung der Vorjahre anknüpfen. Verantwortlich für das sehr gute Jahresergebnis ist, neben der konsequenten Ausrichtung auf höchste medizinische und pflegerische Kompetenz und umfassende Angebote, vor allem auch das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Region Offenbach in die kompetente Arbeit des Sana Klinikums.

„Mit einem Ergebnis von 2,8 Millionen Euro (EAT, Jahresergebnis IFRS) konnten wir das Jahresergebnis im Vergleich zu 2015 (1,1 Mio. Euro) mehr als verdoppeln“, fasst Geschäftsführer Sascha John die Bilanz 2016 zusammen. „Es ist uns in 2016 weiter gelungen, die Ausgaben zu reduzieren und gleichzeitig in die medizin-technische Ausstattung und in die Standortentwicklung des Geländes zu investieren.“

Masterplan zur Entwicklung der Liegenschaft
Die beiden seit Herbst 2014 leerstehenden Schwesternwohnheime konnten im letzten Jahr termingerecht zurückgebaut und der freie, ebenerdige Zugang zum Klinikum aus Richtung Parkhaus / Sprendlinger Landstraße im Rahmen des Konzeptes „Grüne Mitte“ hergerichtet werden. „Wir bereiten derzeit weitere Bauinvestitionen vor und planen die Entwicklung des Geländes mit  umfangreichen Baumaßnahmen von etwa 90 Millionen Euro in den nächsten fünf bis sechs Jahren“, kündigt John an. Im Herbst 2017 soll auf der freien Fläche auf der Nordseite ein Modulbau mit zwei Stationen und zusätzlichen 60 Betten errichtet werden. Ebenfalls in Planung ist eine Erweiterung der OP-Kapazität durch Anbau zweier OP-Säle an die Ostfassade.

Nach der Erweiterung des Haupthauses ist der Neubau einer größeren Psychiatrie, den das Land Hessen einmalig mit 8,5 Millionen Euro fördern wird, vorgesehen.
Der expandierende Klinikbetrieb erfordert auch für die Kardiologie und Gastroenterologie perspektivisch zusätzliche Betten-, OP-, Intensiv- und Interventionskapazitäten. An das bestehende Klinikgebäude wird deshalb ein Erweiterungsgebäude für zusätzliche somatische Kapazitäten angebaut und gleichzeitig ein zweigeschossiger Erweiterungsteil für die Psychiatrie angedockt. Im Untergeschoss finden die Apotheke und die Materialwirtschaft Platz. Hierfür erfolgt zusätzlich eine Vergrößerung des Wirtschaftshofes. Das Bebauungsplanverfahren hat mit der Stadt Offenbach bereits begonnen und soll bis zum Jahresende 2017 abgeschlossen sein.

Zunächst benötigt der Anbau des neuen Gebäudeteils jedoch eine entsprechende Freifläche im Süden des Klinikgeländes. Dazu muss das heutige Verwaltungsgebäude, dessen dringend notwendige Sanierung wirtschaftlich nicht sinnvoll wäre, abgerissen werden. Auf dem derzeit leerstehenden Freigelände der beiden ehemaligen Schwesternwohnheime soll ein neues Verwaltungsgebäude entstehen. „Bevor wir dieses Projekt jedoch in Angriff nehmen, werden wir mit den Anwohnern des Klinikums in Dialog treten“, betont John.

Starke Pflege
Pflegedirektorin Sabine Braun weist auf den besonderen Beitrag der Pflegekräfte zu der erfolgreichen Arbeit des Krankenhauses hin: „Wir bauen auf ein starkes eigenes, kontinuierliches Pflegeteam und haben deshalb in 2016 auf den Einsatz von temporären Leihmitarbeitern verzichtet. Allerdings bleibt es für uns auch in Zukunft eine große Herausforderung, insbesondere für die operations- und intensivmedizinischen Bereiche weitere qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Dabei gehen wir auch neue Wege.“ Mit der Klinik-eigenen, optisch große Aufmerksamkeit erregenden Kampagne www.komm-zu-sana.de habe man bereits sehr kompetente Pflegekräfte für das Klinikum gewinnen können.

Erweitertes medizinisches Spektrum
„Als neuer Leiter der Strahlenklinik konnte in 2016 mit dem Kölner Professor Peter Niehoff ein exzellenter Strahlenmediziner gewonnen werden“, so Professor Dr. med. Norbert Rilinger, Ärztlicher Direktor des Sana Klinikums Offenbach, „der seiner Klinik gleich in den ersten neun Monaten viele wichtige Impulse gegeben hat.“

Anfang 2016 hat zudem Dr. Jörg Schulze als Chefarzt des Institutes für Labordiagnostik und Krankenhaushygiene seinen Dienst aufgenommen. Damit komplettiert das Sana Klinikum Offenbach sein Hygiene-Management und kommt der für Krankenhäuser mit mehr als 400 Betten geltenden, neuen gesetzlichen Verpflichtung nach, einen eigenen Krankenhaushygieniker vorzuhalten. Dr. Schulze und sein Team aus vier Hygienefachkräften und einem Hygienetechniker belegen auch personell den hohen Stellenwert der hygienischen Sicherheit für das Klinikum.

Modernste Medizintechnik und umfangreiche Investitionen – auch in die Patientensicherheit
„Um im engen Wettbewerb der Krankenhäuser im Rhein-Main-Gebiet gut aufgestellt zu sein, ist sowohl die Versorgung der Patienten mit modernsten Hilfsmitteln von großer Bedeutung als auch die ständige Erneuerung der medizintechnischen Ausstattung“, erläutert John seine Modernisierungsstrategie. Als eines der wenigen Krankenhäuser im Rhein-Main-Gebiet setze das Sana Klinikum Offenbach beispielsweise ein neues Kreislauf-Unterstützungssystem zur akuten Behandlung von Herzversagen ein, die sogenannte Impella-Pumpe.

Investiert hat das Klinikum im vergangenen Jahr auch in die Patientensicherheit mit der Einführung von Armbändern mit hinterlegten Daten auch für erwachsene Patienten. Diese Maßnahme schließt eventuelle Irrtümer und Verwechslungen bei diagnostischen Maßnahmen und Operationen aus.

Verlässlicher Partner für die Region und den fachlichen Nachwuchs
Das Sana Klinikum Offenbach zählt zu den 50 Krankenhäusern der Sana Kliniken AG, der drittgrößten privaten Klinikgruppe in Deutschland, die 2016 insgesamt 2,2 Millionen Patienten behandelt hat. 2016 beschäftigte die gesamte Klinikgruppe 32.071 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 1867 Beschäftigte in Offenbach. Der Jahresumsatz des Konzerns beträgt 2,4 Milliarden Euro. „Nur aufgrund der Konzernzugehörigkeit hat das Klinikum seine überaus positive Entwicklung nehmen können“, betont Geschäftsführer John. „Der Konzern garantiert eine wichtige Sicherheit im Hintergrund, und die Zusammenarbeit in der Gruppe verschafft uns Einkaufsvorteile durch bessere Verhandlungsoptionen und andere Synergien. Nicht zuletzt ist es auch unser ständiger Kompetenzaustausch mit Experten an anderen Sana-Häusern, der uns den optimalen Einsatz für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Region ermöglicht.“ Das Vertrauen der Bürger zeige sich auch an der zunehmenden Patientenzahl der Zentralen Notaufnahme auf 62.500.


Das hohe medizinische Niveau und gute Lehr- und Lernklima am Sana Klinikum Offenbach haben sich auch bei Berufsanfängern herumgesprochen: „Seit Jahren sind unsere 173 Ausbildungsplätze der Pflegeschule voll besetzt, und auch als akademisches Lehrkrankenhaus arbeiten wir eng mit der Universitätsklinik Frankfurt zusammen“, so Prof. Rilinger. „Die Anzahl der Studenten, die ihr Praktisches Jahr bei uns absolvieren, steigt stetig. Aktuell haben 30 neue PJ-Studenten ihr praktisches Jahr bei uns angetreten. Darauf können wir zu Recht stolz sein.“
 
Das Sana Klinikum Offenbach ist zu 90 Prozent im Besitz der Sana Kliniken AG, die restlichen 10 Prozent des vormals kommunalen Krankenhauses hält die Stadt Offenbach.

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