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01.11.2018, Offenbach

Neuer Chefarzt am Sana Klinikum Offenbach: Prof. Dr. med. Timm Bauer übernimmt die Kardiologie

V.l.n.r. Prof. Dr. med. Norbert Rilinger, MBA (Ärztlicher Direktor), Prof. Dr. med. Timm Bauer (Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin) und Sascha John (Geschäftsführer)

Die Erfolgsgeschichte der Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am Sana Klinikum Offenbach Kardiologie soll weitergehen. Passend zum „Herzmonat 2018“ erfolgt die Staffelübergabe durch den bisherigen Chefarzt Prof. Dr. med. Harald Klepzig, der nach 20 Dienstjahren in den Ruhestand tritt, an seinen Nachfolger Prof. Dr. med. Timm Bauer aus Gießen.

„Mit Professor Bauer, einem renommierten Experten für kardiologische Erkrankungen aller Art, haben wir den idealen Nachfolger für Professor Klepzig gefunden und können so akute und chronische Herzpatienten in der gesamten Region nahtlos weiterversorgen“, erklärt Prof. Dr. Norbert Rilinger, Ärztlicher Direktor und Leiter des Institutes für Interventionelle und Diagnostische Radiologie. Geschäftsführer Sascha John ergänzt: „Seine breite internistische und kardiologische Ausbildung, seine zusätzlichen spezialisierten Qualifikationen und seine langjährige Erfahrung als leitender Oberarzt prädestinieren ihn für die Chefarztposition. Mit Professor Bauer haben wir einen ausgewiesenen Experten für moderne Kathetereingriffe an Herzkranzgefäßen und Herzklappen gewinnen können. Wir freuen uns auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.“

Der neue Chefarzt wurde 2016 zum außerplanmäßigen Professor der Universität Gießen ernannt und war am Gießen der Universitätsklinikum bis Herbst 2018 Leitender Oberarzt und geschäftsführender Oberarzt des dortigen Zentrums für Innere Medizin.
Zum Dienstantritt in Offenbach hebt er die Leistungen seines Vorgängers besonders hervor: „Prof. Klepzig gebührt großer Respekt für den enormen Ausbau der Kardiologie, in der ich ein umfassendes Behandlungsangebot für Diagnostik, Therapie und Notfallbehandlung kardiologischer Patienten vorgefunden habe. Mit ihren zwei Herzkatheterlaboren kann die Klinik flexibel auf akute Situationen reagieren, also Notfälle behandeln und gleichzeitig lang dauernde komplexe Eingriffe vornehmen – die optimale Basis für einen weiteren Ausbau unserer Leistungen und der Etablierung neuer Verfahren. Dazu zählen die kathetergestütze Behandlung von Herzklappenerkrankungen, der Verschluss der Herzscheidewand und des Herzohrs sowie das Auffräsen stark verkalkter Herzkranzgefäße. Überdies erwartet mich ein sehr gut eingespieltes, hochmotiviertes und kompetentes Team mit Ärzten und Pflegekräften als wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit, in deren Mittelpunkt der kranke Mensch steht. Zu seinem Wohl müssen alle, die Verantwortung bei der Behandlung übernehmen, Hand in Hand zusammenarbeiten – von den niedergelassen Kollegen über die Pflegekräfte und Therapeuten bis hin zu uns Ärzten. Dafür finde ich in Offenbach beste Voraussetzungen.“

Prof. Dr. med. Timm Bauer, 1974 in Homberg/Efze geboren, studierte Medizin an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn und danach an die Ludwig-Maximilian-Universität in München. Seine berufliche Karriere startete er an der Universitätsklinik Heidelberg, wo er 2005 die Zusatzbezeichnung für Sportmedizin erwarb. Am städtischen Klinikum Ludwigshafen spezialisierte er sich auf Innere Medizin, 2011 ergänzt um die Schwerpunktbezeichnung Kardiologie und 2013 um die Zusatzbezeichnung Intensivmedizin. 2013 wechselte er zur Medizinischen Klinik I des Universitätsklinikums Gießen und erwarb in dieser Zeit die Zusatzqualifikationen „Interventionelle Kardiologie“, „Herzinsuffizienz“ und „Hypertensiologie“. Seine Habilitation schloss er 2012 ab. Er ist verheiratet und hat einen Sohn.

Die Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin gehört nicht nur zu den großen Abteilungen des Sana Klinikums Offenbach, sondern zählt dank der Pionierarbeit von Prof. Klepzig im Rhein-Main-Gebiet zu den Spezialisten für Patienten mit Herzinfarkt, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen sowie für die Diagnostik und Behandlung seltener und komplexer Herzerkrankungen. Dafür hält das Klinikum ein ganzes Arsenal an High–Tech-Geräten parat: zwei Herzkatheteranlagen, eine Angiographie-Anlage, Ultraschallgeräte, 24-Stunden-EKG- und Blutdruckrecorder, scheckkartengroße tragbare EKG-Geräte zur Selbstaufzeichnung von Langzeit-EKGs, implantierbare Recorder, Herzschrittmacher bei zu langsamen Pulsschlag, implantierbare Defibrillatoren bei bedrohlichen Rhythmusstörungen, das Labor für Elektrophysiologische Untersuchungen der Rhythmologie und eine Kardiologische Intensivstation mit zertifizierter Brustschmerzeinheit (Chest Pain Unit). Herzspezialisten des Notfallteams versorgen mit einer 24-Stunden-Bereitschaft Patienten mit Herzerkrankungen und einem akutem Koronarsyndrom in Stadt und Kreis Offenbach.

Mit Hilfe der beiden Herzkatheteranlagen werden auch Eingriffe zur Behandlung der Herzkranzgefäßen und Herzklappen sowie komplexe Operationen zur Implantation von Herzschrittmachern und Defibrillatoren als Lebensretter bei schweren Herzerkrankungen vorgenommen.

Herzmonat 2018 – Offenbacher Kardiologie mit großem Vortragsprogramm
Trotz der rasanten medizintechnischen Entwicklung sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen immer noch die häufigste Todesursache. Deshalb startet die Deutsche Herzstiftung im „Herzmonat November 2018“ ihre Aufklärungswochen zum Thema „Koronare Herzkrankheit / Herzinfarkt".

Aus diesem Anlass lädt die Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am 12. November 2018 von 18 bis 20 Uhr zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung in das Mitarbeiterrestaurant des Sana Klinikums Offenbach, Ebene 1, ein.

Der neue Chefarzt Prof. Dr. Timm Bauer, seine zwei leitenden Oberärzte Dr. Marius Hanika und Dr. Dmitri Pajitnev sowie Oberärztin Dr. Jutta Kottenhahn werden in kurzen, für Laien gut verständlichen Vorträgen einen kompletten Überblick über alles Wissenswerte zum Thema Vorhofflimmern und Blutverdünnerverträglichkeit vermitteln. Außerdem haben die Besucher nach den Vorträgen ausreichend Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit den Referenten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich

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